Mit ‘Speedseekers’ getaggte Artikel

MARCH MEET 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

LETS MEET IN MARCH
Fotos by David Beitler / Text by David Beitler & Tom West

Ever wondered what it feels like to stand only two meters away from a nitro burning, tire smoking, ground pounding nostalgia nitro funny car when the driver hits the loud pedal? One thing is for sure, you’ll never forget the experience …


I’ve been to several drag racing events in England, Sweden, Germany and several big NHRA events all over America, but my first Nostalgia drag racing event, the 55TH March Meet, was different. The old track is in the middle of nowhere, originally a mile-square World War II transit airfield. Walking around is like having the past come alive, as driver legends and the early styles and classes of cars just made it feel really special, like stepping back in time. I was able to talk to icons of the sport, including such historic names as; Tom the Mongoose McEwen, Art Chrisman, Gary Densham and Chuck Worsham. The list of heroes in the pits was amazing; and there is history in every corner at the March Meet, still known as the Bakersfield March Meet, as in the 60s. The pits are an ocean of top racecars from around the country; coming out to Bakersfield in March like a migratory herd returning to their March feeding grounds. The pits have many of the top drivers from the past, mostly turned into owners and/or crew chiefs, while handing the butterfly wheel over to their youngster or sometimes NHRA pro drivers. These guys are there servicing their cars as they might have 40 years ago, just with much more complex support rigs to back up the team. Moving through the pits, there is a tidal ebb and flow of different categories of racer being called to the line for their runs, or coming slowly back from the Big End after a run, the pits is where the action is. But, from the pits to the manufactures midway, to the huge swap meet, you can shop for any of your historic interests in the sport. You can get everything including photographs and memorabilia, parts issues of classic magazines, or a rolling funny car chassis or historic dragster chassis … all available to take home if you are so inclined. For a gear head, you can get lost in the shopping, forget the racing.

Shooting trackside was incredible. The feeling of 2 nitro funny cars passing you with the throttle wide open is so intense. Your whole body is shaking, the ground vibrates and you just hold on to your camera, trying to keep the cars in frame to shoot a decent picture… It’s faster and louder like anything else you ever experienced from the grandstands… You’re able to hear the commands from the crew guys and the starter, which is pretty neat. During a run, thoughts start coming about your safety standing within feet of cars that represent the most brutal motorsport in the world … these cars are getting pushed to their limits with every rev. You start thinking “what if“ and suddenly „BOOM!!!” Some car spun the tires and popped the blower right in front of you. After a day of adrenalin surges, and just the fun of being that close to a whole day’s worth of these fuel-burning monsters, the day closes: you’re covered with rubber pickles all over your arms and face, you ears feel like 70 years old and you’ve been on your legs for over 12 hours, but you’ll recognize that you never felt so happy… and can’t wait for the chance to do it again … isn’t there a race somewhere close tomorrow?

MERRY CHRISTMAS

Freitag, 21. Dezember 2012

DRY LAKE

Samstag, 15. Dezember 2012

WER BRAUCHT NOCH EIN WEIHNACHTSGESCHENK ?

Samstag, 08. Dezember 2012

The City of Salt Story

Sonntag, 09. September 2012

Das T-Shirt mit Geschichte. Speedseekers bringt in Kooperation mit Brack Kustom Graphics eine T-Shirt-Reihe raus, die auf einer echten Geschichte beruht.

BASEJUMP DELUXE

Freitag, 10. August 2012

Speedseekers going down:)

RALLY

Montag, 06. August 2012

I just love Rally Sport. The best drivers in the world.

THE LAST RACE

Dienstag, 05. Juni 2012

Get your original Vintage History Picture from Tom West produced by Speedseekers

PUMPKIN SMASH

Montag, 04. Juni 2012

Jedes Jahr zu Halloween spielen Kürbisse in Amerika eine große Rolle. Sie werden ausgehöhlt, zur Suppe verarbeitet, dienen als Schmuckstück, als Beleuchtung und vertreiben die bösen Geister. Dass sie die wichtigste Rolle bei einem Autorennen spielen, war selbst uns bis dato nicht bekannt.

Text: Alexandra Lier/Jens Mollenhauer
Fotos: Alexandra Lier/www.speedseekers.de

Also, wir haben ja schon eine Menge gesehen und erlebt, und manchmal denken wir, es wird keine Steigerung mehr geben. Wie man sich irren kann…
Es beginnt damit, dass wir unsere Freunde Pat und Kevin in San Francisco besuchen. Ganz nebenbei berichten sie von einem Autorennen, das jedes Jahr zu Haloween stattfindet. Und wenn Kevin als passionierter Mopar-Schrauber und echter Gearhead davon erzählt, muss es etwas ganz Besonderes sein – der geht jedenfalls nicht zu jeder x-beliebigen Veranstaltung. Was wir dann erleben, hätten wir uns niemals träumen lassen…
Aber immer der Reihe nach: Nachdem wir standesgemäß – nämlich mit Kevins 69er Satellite  – nach eineinhalb Stunden Fahrt in Richtung Süd-Osten am Altamont Speedway angekommen, fallen uns gleich die meist orangenen Früchtchen ins Auge: Kürbisse. Nicht nur ein paar, sondern 500 Stück, ordentlich in Reih und Glied am Rande der Piste aufgestellt. Und die warten darauf, in Matsch verwandelt zu werden – beim Pumpkin Smash 400, dem wohl verrücktesten 400-Runden-Rennen der Welt. Damit die Piste auch so richtig schlammig wird, stehen jährlich immer zwei Tankwagen bereit – jeweils befüllt mit 5.000 Liter Seifenwasser.
Im Pit warten meist amerikanische Coupés und Sedans aus den 60ern und 70ern, sie werden mit viel Leidenschaft und Kreativität für das Halloween-Rennen zurecht gemacht. Mit leuchtenden Kürbissen auf dem Dach, Totenköpfen als Kühlerfiguren oder Flaggen an der B-Säule. Jeder gibt sich hier große Mühe, den Gegner bereits optisch zu toppen. Zudem werden die Schlachtrosse mit Vorschlaghammer, Flex und Schweißgerät für das kommende Happening lautstark vorbereitet: Die Fahrkabinen werden mit fetten Metallrohren verstärkt, die Kanten mit Schaumstoff und Duck-Tape eingepackt, die Kofferräume und Hauben mit dicken Eisenketten zusammengehalten. Die Kotflügel werden weit vom Rad weg gedengelt, damit die Lenkung unter allen Umständen bedienbar bleibt.
Die Teams arbeiten auf Hochtouren, man merkt ihnen die Nervosität an. Denn die Autos  müssen alle 400 Runden mit Vollgas und gegenseitigem Verbeulen auf ungewöhnlicher Strecke durchhalten. Das Erstaunlichste ist: Die Semi-Wracks sehen schon vor dem Start so aus, als würden sie das niemals schafen.
Die Ränge füllen sich langsam. Zuschauer machen es sich mit Getränken, Essen und Decken gemütlich. Ein Familienhappening der besonderen Art: Es ist laut, dreckig, eiskalt und geht bis tief in die Nacht.
Dann startet der Prolog: Die Fahrer präsentieren sich in zwei langsamen Runden, dabei lässt einer der Tankwagen vor ihnen eine Menge Seifenwasser auf die Rennstrecke ab. Die Ausfahrt des Tankwagens ist das Startsignal, das Rennen beginnt: V8 heulen auf, Metall knirscht, die Karren schleudern mit Vollgas durchs Oval. Zwischenzeitlich haben sich die Teammitglieder fast unbemerkt am Rand der Rennstrecke mit Kürbissen bewaffnet und warten gespannt auf das Zeichen, diese endlich auf die Strecke schmeißen zu dürfen. Mit voller Wucht krachen die Kürbisse auf die Rennstrecke, auf die Autos, vor die Autos, in die Autos. Manche zerplatzen sofort, andere zerschellen erst am nächsten Wagen, der mit 150 Sachen angedonnert kommt – „Pumpkin Smash“
is on!
Immer mehr Seifenwasser wird über Schläuche auf die Rennstrecke abgelassen. Dreher und spektakuläre Zusammenstöße passieren ständig. Die besser präparierten Karren finden ihren Weg, doch diejenigen, die in einer Massenkarambolage landen, schaffen es, wenn sie Glück haben, gerade mal in den Pit. Das ist erlaubt und bedeutet Rundenverlust, ist aber besser als vorzeitiges Ausscheiden.
Und wieder kommen Schweißgeräte, Vorschlaghammer und Flex zum Einsatz, diesmal vorrangig bei der Achsen-“Reparatur“.  Das Ganze natürlich mit dem hehren Ziel vor Augen, die 400 Runden doch noch zu überstehen und mit der besten Zeit zu gewinnen.
Halbzeit – nun haben die Teams etwas Muße, ohne Rundenverlust ihre meist völlig zerdengelten Fahrzeuge in die nächsten 200 Runden zu retten.
Währenddessen startet in der Mitte des Ovals das „Demolition Derby“. Regeln: keine. Der Sieger: „Last Man Rolling“. Die Wagen krachen ineinander, die Masse tobt. Manch einer schafft es durch geschickte Linie, lange „am Leben“ zu bleiben, andere gehen auf direkte Kollision und vertrauen ihrer Karre, als säßen sie in einem Panzer.
Nach zehn Minuten regen sich noch zwei Autos zwischen ungefähr 25 stehenden und qualmenden Schrotthaufen. Die zwei bewegen sich nur noch vor- und rückwärts, lenken können sie nicht mehr. Sie belauern sich, bis einer zuerst Gas gibt. Wieder und wieder krachen sie ineinander, dann ist nur noch einer mobil – der Sieger.
Schließlich starten die übrig gebliebenen Kürbiswagen in die zweite Halbzeit auf dem Oval – nun in entgegengesetzter Richtung, im Dunkeln unter Flutlicht. Es ist kalt, nass und rutschig. Die Fahrer geben trotzdem noch mal alles.
Am Ende überleben nicht mal die Hälfte der gestarteten Vehikel. Wenn die Checkerflag gesenkt wird, ist kein einziger heiler Kürbis mehr zu finden. Bis zum nächsten Jahr.

SPEEDSEEKERS EXHIBITION SUPER 8 FILM

Dienstag, 29. Mai 2012